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Sonntagsgruß zum 03.01.2021

Viele sagen: „Wer wird uns Gutes sehen lassen?“ Herr, lass leuchten über uns das Licht deines Antlitzes. Psalm 4,7, Monatsspruch Januar 2021

Liebe Gemeindemitglieder von Krefeld-Nord,

Sehen wir Gutes, wenn wir ins neue Jahr blicken? Das wird jeder und jede anders beantworten. Es gibt ja Glückskinder, die sehen jede Zukunft rosig. Und es gibt Sorgenvolle, die sich nur ängstigen. Viele von uns werden irgendwo dazwischen leben und fühlen. Es gibt Aussicht auf Gutes, Festliches – aber auch Anlass zu allerhand Sorge. Aber dann gibt es eben auch noch etwas, was der Satz aus Psalm 4 uns dringend anrät.
Es gibt die Bitte um Licht, die Bitte um Segen, wie es uns ja jeder Gottesdienst zusagt: Gott lasse sein Angesicht leuchten über Dir. Daran erinnert der Monatsspruch aus Psalm 4. Und diese Erinnerung tut gut. Wir sind auch im Jahr 2021 nicht alleine auf der Welt. Wir leben unter Gottes Angesicht. Das ist ein besonderes Licht, das die bekommen, die sich danach sehnen, die es erhoffen und erbitten. Und wer klug ist, weiß auch, dass er oder sie genau das nötig haben. Wir bedürfen des Lichtes, das wir nicht selber herstellen können. Wir bedürfen des Schutzes und der Begleitung. Gottes Segen komme über uns.
Der Segen bewahrt uns nicht vor allem, auch nicht vor Sorgen und nicht vor Fehlern. Der Segen lässt uns aber in einem Raum leben und fühlen, in dem wir geborgen sind. Die Welt ist nicht einfach bloß Welt, sie ist Gottes Welt. Ich atme, denke und handle in einem Raum, der Gott gehört. Das ändert das Leben. Es macht es bewusster. Ich empfinde mich nicht als hineingeworfen in ein fremdes Etwas oder in einfach ein neues Jahr, ich lebe bewusst in der Nähe des Schöpfers. Ich achte und ehre ihn, ich bete zu ihm. Ich bitte um seinen Schutz. Wie gesagt, das bewahrt mich nicht davor, mich zu irren in mancherlei. Aber es macht mich fürsorglich und auch achtsamer, glaube ich. In der Nähe Gottes wird das Leben empfindsamer gelebt. Das wünsche ich uns fürs neue Jahr: Empfindsamkeit für Gottes Nähe, Gottes Licht – und Empfindsamkeit für alle seine Geschöpfe. Mit anderen Worten: Wir bitten Gott, uns in seinem Segen empfinden zu dürfen, alle Tage. Pfarrerin Angelika von Leliwa und Pfarrer Christoph Tebbe

Gebet: Wie Manna
Gottes Gaben gibt es
für diesen Augenblick
für diesen einen Tag.
Nichts, um es in Körbe zu sammeln
und zu horten für schlechte Tage.
Nichts, um es auf einem Bankkonto anzusparen
oder in Schatzkammern anzuhäufen.
Nimm, du wirst erfahren:
Es ist genug.
Gib, du wirst erfahren:
Es ist genug.
Heute und hier. Tina Willms

Unsere Gottesdienst-Hinweise für den 2. Sonntag nach Weihnachten, den 03.01.2021:

Gottesdienst im Livestream: Jesus als ausreißender Teenie und überforderte Eltern
Um überforderte Eltern und Jesus als ausreißenden Teenager geht es im Kurzgottesdienst der Evangelischen Kirchengemeinde Stolberg am 3. Januar 2021. Der Livestream beginnt um 10 Uhr. https://news.ekir.de/2020/12/online-gottesdienst-aus-stolberg/
Wenn am zweiten Sonntag nach dem Christfest der Gottesdienst in der Finkenbergkirche in Stolberg startet, dreht sich in der Liturgie und Predigt von Pfarrer Jens Wegmann alles um das Thema „Überforderte Eltern! – Warum Jesus als Teenager ausreißt, und lieber zum ,Konfirmandenunterricht‘ geht!?“. Der Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Stolberg und Aachen-Brand geht dieser Frage auf Basis des Bibeltextes Lukas 2,41-52 auf den Grund. Wer wissen möchte, welche Antworten er findet, kann am 3. Januar ab 10 Uhr live dabei sein.
62. Spendenaktion „Brot für die Welt“ will unter dem Motto „Kindern Zukunft schenken“
Die 62. Spendenaktion „Brot für die Welt“ will unter dem Motto „Kindern Zukunft schenken“ ein Zeichen der Hoffnung setzen und Kindern den Zugang zu Bildung als Weg aus der Armut ermöglichen. So werden von den Spendengeldern zum Beispiel in Paraguay Straßenschulen unterstützt und Mahlzeiten bereitgestellt. In Sierra Leone und auf den Philippinen werden Familien gefördert, damit ihre Kinder nicht arbeiten müssen, sondern zur Schule gehen können. Spenden sind online oder auf das Spendenkonto mit der IBAN DE10 1006 1006 0500 5005 00 und dem Stichwort „Rheinland-Kollekte“ möglich.

Radio:
Deutschlandfunk 10.05 Uhr Evangelischer Gottesdienst aus der Lukaskirche in Dresden, Predigt: Pfarrer Christian Kollmar – mit festlichem Klang ins Jahr 2021

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