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Sonntagsgruß zum 14.2.2021

Estomihi – Sonntag vor der Passions-/Fastenzeit, 14.2.2021

„Gott ist da, ob ich stehe oder falle – Gott ist da.“ (Prof. Dr. H. Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der EKD)

Liebe Gemeindemitglieder von Krefeld-Nord,

am letzten Mittwoch hatten wir wieder Presbyteriumssitzung – über Zoom. Wir hätten gerne beschlossen, dass wir unsere Gottesdienste wieder live und in Präsenz in unseren Kirchen feiern können … ja, das hätten wir wirklich gerne gemacht … und doch haben wir – nach engagierter Diskussion – uns wieder dazu durchgerungen, dem Lockdown entsprechend auch weiter auf Präsenz-Gottesdienste zu verzichten.
Wir vermissen es: das Treffen miteinander, die Atmosphäre des Kirchraums, die Predigt „in echt“ – und das kurze Gespräch danach … eben: das gemeinsame Feiern des Gottesdienstes vor Ort in der Thomaskirche und in der Pius-Lukas-Kirche.

Und: weiter bewegt uns die Solidarität innerhalb der Gesellschaft … Besuche an Kranken-bet¬ten sind nicht möglich … der Ernst in den Äußerungen der Virologen.
Abstand – das schaffen wir im Gottesdienst problemlos. Aber: Zur Zeit sollen Haushalte mit nur einer einzelnen Personen zusammenkommen. Das wären im Gottesdienst ja doch ein paar Menschen mehr … und wir möchten keinen in Gefahr bringen. Wir möchten mithelfen, Infektion zu verhindern. Da heißt es für uns doch: Abwarten und weiter die Einschränkungen beherzigen.

Wir sind uns sicher, dass diese Zeit gut vorüber geht – und wir dann wieder beisammen sein können: im Gottesdienst, in der Bibelstunde, beim Gemeindefest, beim geselligen Treffen zwischen-durch.

Am kommenden Mittwoch, Aschermittwoch, beginnt die Passions- und Fastenzeit. Wir möchten Sie einladen, bei aller Einschränkung doch in gewisser Weise gemeinsam mit uns durch die Passionszeit zu gehen: Sie bekommen zur Einladung dazu eine Extra-Nachricht bzw. –Mail. (Wenn Sie in den nächsten Tagen keine solche erhalten, melden Sie sich bitte bei uns.) Wir laden Sie ein, gemeinsam die Bibeltexte der Passionsgeschichte zu lesen, Gebet und Andacht zu halten – und unsere Gedanken dazu miteinander zu teilen. Lesen Sie selbst unseren Vorschlag: gemeinsam auf dem Weg durch die Passionszeit – … und dann wird es Ostern.

Bleiben Sie behütet!
Ihre Pfarrerin Angelika von Leliwa und Pfarrer Christoph Tebbe

Gedanken:
Warum ….
Weil ich nicht leben will ohne die Träume, die er geträumt hat von einer Welt,
in der Kinder den Frieden lernen und nicht den Krieg,
in der Löwe und Lamm beieinanderliegen.
Weil ich nicht sein kann ohne die Bilder, die er gesehen hat von uns Menschen:
mehr als gesund, nämlich: heil und mit lebendigen statt steinernen Herzen.
Weil ich nicht gehen mag ohne die Sehnsucht,
die er gespürt hat nach Gegenüber und Ebenbild,
und sein himmlisches Leben zu teilen.
Weil seine Träume wie silberne Fäden die Tage durchwirken und seine Bilder
die dunklen Herzen wenden ins Licht.
Weil die Sehnsucht in tote Winkel dringt und sie belebt.
Weil Träume, Bilder und Sehnsucht endlich zu unseren werden
und er durch uns die Erde verwandelt. Tina Wilms

Unsere Gottesdienst-Hinweise für diesen Sonntag Estomihi, den 14.2.2021:

Kraft, Liebe und BesonnenHeiterkeit …..
Gottesdienst zu Karneval und Valentinstag aus Mettmann – https://vimeo.com/510375303
11 Uhr (oder beliebig – da aus dem Internet): Bunte Clownsjacke statt Talar, großkarierte Fliege statt Beffchen: Auch im Niederbergischen, das nicht wirklich als Karnevalshochburg bekannt ist, hinterlassen Karneval und Valentinstag ihre fröhlichen Spuren – in einem Gottesdienst mit gereimter Predigt, kölschen Liedern und liebevollen Gedanken aus Mettmann.
Wer neben Kirche auch Karneval, Clowns und gute Laune mag – und doch mit beiden Beinen auf dem Boden steht – der ist bei diesem Gottesdienst genau richtig!

Und wer in der Nähe bleiben will – trotz Internet – http://www.uerdingen-evangelisch.de
dem sei der Internet-Gottesdienst unserer Nachbargemeinde Krefeld-Uerdingen ans Herz gelegt. Auch bei Pfarrerin Bowinkelmann geht es um die Liebe ….
… und was sie davon erzählte, klang einfach gut!

Und im Fernsehen, im Bayrischen Rundfunk (BR), gibt es um 10:15 Uhr einen evangelischen Gottesdienst aus St. Johannes in München: Schmerz ist ein lebenslanger Begleiter. In Zeiten der Pandemie vervielfacht er sich. Und im Bild von Jesus als Arzt, wie die Evangelien und das frühe Christentum es kennen, bekommt der Schmerz des Menschen eine Adresse.
Pfarrerin Melitta Müller-Hansen erzählt davon im Gottesdienst.

Wer online an einem Gottesdienst teilnimmt, kann sich auch online an der Kollekte beteiligen. In den rheinischen Gemeinden wird am 14. Februar um Spenden für hilfsbedürftige Familien gebeten.
https://www.kd-onlinespende.de/projekt/kollekte-vom-14-02-2021-hilfen-fuer-beduerftige-familien/display/link.html

Aktuelles aus KR-Nord finden Sie auch auf unsere Homepage: www.thomas-lukas.de/aktuelles

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