Aktuelles

Sonntagsgruß zum 23.5.2021

Liebe Gemeindemitglieder von Krefeld-Nord,
wir feiern in unseren Kirchen wieder live Gottesdienste: In der Thomaskirche um 9:45 Uhr und in der Pius-Lukas-Kirche um 11:15 Uhr. Das ist sehr schön. Angesichts der Inzidenzzahlen unter 100 und der deutlich positiven Tendenz eines nachlassenden Infektionsgeschehens, hat sich unser Presbyterium entschieden, dies zu tun. Und natürlich tun wir es unter Einhaltung der aktuellen Hygienevorschriften: Abstand halten, medizinische Masken tragen, Desinfektion, nicht singen.
Wir sehen, dass die Infektionsgefahr weiterhin präsent ist, auch wenn viele Ältere schon zweimal geimpft sind. Und wir verstehen, dass für manche von Ihnen und auch für andere Gemeindemitglieder nach wie vor die Gefährdung zu groß erscheint, so dass sie deshalb noch nicht an unseren präsenten Gottesdiensten teil-nehmen werden. Und das ist sehr verständlich. Auch aus diesem Grund wollen wir vorerst weiter den Sonntagsgruß verschicken.

Pfingsten Pfingsten wird immer 50 Tage nach Ostern gefeiert. Von dieser Zeitspanne hat das Fest auch seinen Namen. Er leitet sich ab vom griechischen Wort für »fünfzigster (Tag)«: »pentekoste (hemera)«. Am 50. Tag nach dem Ostersonntag schließt das Pfingstfest die österliche Festzeit ab. Es ist das dritte Hauptfest der Kirche: Nach Weihnachten, dem Fest der Liebe Gottes zu den Menschen, und Ostern, dem Fest Jesu Christi, feiern wir an Pfingsten die Sendung des Heiligen Geistes. Das Pfingstwunder Wie Ostern hat auch das Pfingstfest eine Entsprechung im jüdischen Festkalender. Das Pfingstwunder in Apostelgeschichte 2 ereignet sich, als viele Pilger nach Jerusalem gekommen sind, um das jüdische »Wochenfest« zu feiern. 50 Tage nach dem Passafest erinnert es mit einer Festversammlung an die Gabe der Zehn Gebote und damit an den Bund Gottes mit dem Volk Israels. Dieses Fest feiern auch die Jünger, als sie ein »mächtiges Rauschen« hören und »etwas wie Feuer« sich in Form von »Flammenzungen« auf ihnen niederlässt (Apostelgeschichte 2,1-3): Der Heilige Geist kommt auf sie herab. Damit hat Gott einen »neuen« Bund geschlossen, so wie er sich mit dem Volk Israel durch die Zehn Gebote verbunden hat. Am Sinai offenbarte er sich im Feuer, daran erinnern die Feuerzungen im Pfingstbericht. Der Heilige Geist erfüllt die Jünger mit dem lebendigen Glauben daran, dass Gott Jesus vom Tod auferweckt hat, dass er heute lebt und regiert. Sofort beginnen die Apostel, allen voran Petrus, anderen zu verkünden, was sie selbst erlebt haben. Dass sie plötzlich in vielen Sprachen sprechen und alle Zuhörenden sie verstehen können, steht zeichenhaft dafür, dass die Zerstreuung der Menschheit, die in der Verwirrung der Sprachen beim Turmbau von Babel ihren Anfang genommen hat, nun wieder aufgehoben wird. Vom Geist Gottes, dem Geist der Liebe und des Friedens, geleitet, beginnt eine Bewegung, die die Christusbotschaft »bis ans äußerste Ende der Erde« trägt (Apostelgeschichte 1,8). Die Entstehung der ersten Gemeinde Schon der Erfolg der ersten Predigt ist atemberaubend: Viele nehmen die Botschaft des Petrus an und lassen sich taufen. So entsteht die erste Gemeinde in der Nachfolge Christi. Von diesem Tag an läuft die Botschaft zuerst durch den Mittelmeerraum, dann um die ganze Welt. Überall bildeten sich Gemeinden und Kirchen. Damit ist Pfingsten sozusagen der »Geburtstag« der Kirche. Einen gesegneten Sonntag – und viele bewegte und begeisternde Momente Ihre Pfarrerin Angelika von Leliwa und Pfarrer Christoph Tebbe

Gedanken Der Heilige Geist ist ein bunter Vogel
Der Heilige Geist, er ist nicht schwarz
er ist nicht blau, er ist nicht rot
er ist nicht gelb, er ist nicht weiß
Der Heilige Geist ist ein bunter Vogel.
Er ist da, wo einer den anderen trägt …
Der Heilige Geist ist da, wo die Welt bunt ist,
wo das Denken und Reden und Leben gut ist.
Der Heilige Geist lässt sich nicht einsperren in katholische Käfige
nicht in evangelische Käfige
Der Heilige Geist ist auch kein Papagei,
der nachplappert, was ihm vorgekaut wird.
Auch keine dogmatische Walze, die alles platt walzt.
Der Heilige Geist ist spontan
er ist bunt
sehr bunt
und er duldet keine uniformen
er liebt die Phantasie
er liebt das Unberechenbare, er ist selbst unberechenbar. Wilhelm Willms

Unser Gottesdienst-Hinweis für dieses Pfingstfest:
Pfingstsonntag, 23.5.21 10 Uhr ARD „Aufbrechen“ ist das Motto des evangelischen Gottesdienstes, den der Südwestrundfunk aus der Christuskirche in Heidelberg überträgt. In den Liedern, musikalischen Beiträgen und Gebeten dieses Pfingstgottesdienstes geht es darum, dass Menschen einander neu verstehen können, in einem neuen Geist, so wie es die Pfingstgeschichte erzähle. Vielerorts herrsche der Wunsch zurück in „alte Normalität“. Aber einfach „zurück“ sei weder möglich noch wünschenswert. Wo Gottes Geist sich einmische, da seien auch Veränderung und frischer Wind möglich.

Pfingstmontag, 24.5.21 10 Uhr Bibel TV Evangelischer Gottesdienst live aus dem Berliner Dom

Pfingstmontag, 24.5.21 11 Uhr Bibel TV Jona-Gemeindefestival: „Mutige neue Schritte wagen“ ist das Thema des kreativen Gottesdienstes. Menschen geben darin Einblicke, was sie in der Corona-Zeit in ihrem Umfeld Neues gewagt haben. Mit einer Predigt von Johannes Weth und Musik von der Band „Koenige & Priester“ sowie Kinderliedermacher Mike Müllerbauer.

zurück

Sie haben Fragen zu einem Event oder einer Aktivität ? Kontaktieren Sie uns